Pattaya ist eine etwas größere Stadt als Uster. Wenn man von der City in einen Aussenbezirk muss, nimmt man am besten ein Taxi. Dass aber nicht alle Taxis in den Aussenbezirk fahren, muss man zuerst selber herausfinden.
Es ist morgens um 3 Uhr. Taxis gibt’s im Überfluss, nur keines, dass in meine Richtung fährt. Jetzt kommt das nächste Problem. Wo ist eigentlich meine Richtung? Endlich ein sogenanntes «Taximeter». Ich nannte dem Fahrer die Adresse. Thai-TaxiEr meinte: „I Know“… Ich stieg ein. Er fuhr los. Wir fuhren immer weiter aus der Stadt und die Region kam mir immer unbekannter vor. Da meine Englischkenntnisse ja nicht wirklich toll sind, begriff ich erst nach einer Weile, dass er mich überhaupt nicht verstand, was ich sprach. Ich versuchte ihm zu erklären, dass er wieder zurück in die Stadt fahrn soll. PattayaUngefähr 20 Minuten später war ich wieder da wo alles begann. Und jetzt wieder von vorne. Nicht weit weg von mir standen 4 Polizisten. Sie hatten grad Pause. Ich dachte mir: Polizei dein Freund und Helfer. Denkst du! Ich «Broken-English», die Polizei thailädisch – oder noch bröckliger Englisch. Mit viel Erklärungen, Händen und Füssen, verstand einer der Polizisten, was ich wollte. Viel mehr, als Taxi und Switzerland verstand aber auch er nicht. Dennoch organisierten sie mir ein Taximeter. Dieser Fahrer wusste wenigstens in welche Richtung er fahren muss, verstand jedoch auch nicht was ich sprach. An irgend einer Strasse musste aber auch er Fragen wo er ist oder durchfahren muss. Immerhin erkannte ich nach einiger Zeit ein bekanntes Gebäude von dem ich wusste, dass ich dieses von meinem Schlafzimmer aus sehen kann. Das tolle daran ist: ich war fast 1 ½ Stunden für 140 Bath unterwegs. Das sind etwa CHF 4.50. Das soll mir mal einer nachmachen.